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Im Jahr 2020 beteiligte sich Flör mit dem DenkMal Dalí an der international renommierten DenkMal Reihe, die der verstorbene deutsche Pop-Art Künstler Ralf Metzenmacher ins Leben gerufen hat. Die verspielte Art der Doodles, kombiniert mit der Nachdenklichkeit und Tiefgründigkeit der DenkMal Serie sind ein ganz besonderer Kontrast, der im Kern die Arbeit von Flör widerspiegelt: Bunt, intensiv, aber gleichzeitig fast schon übermenschlich groß und dennoch als Hommage zu verstehen, spiegeln die Werke eine ganz besondere Symbiose aus Kunst und Design wieder, die in der Pop-Art einzigartig ist.

Seit 2019 zeigt Flör regelmäßig seine Werke in verschiedenen, nationalen Ausstellungen – sowohl alleine, wie auch in Gruppenausstellungen. Immer wieder kann man seine Werke auch bei Kunst-Aktionen, meist rund um seine Heimatstadt Düsseldorf, sehen und erwerben.

Flör, bürgerlich Mirko Blum, wurde 1978 in Düsseldorf geboren und lebt und arbeitet bis heute dort.

Der Künstlername Flör leitet sich von seinem Nachnamen ab: aus Blum(e) wurde das französische Fleur. Weil seine Frau aus Paris stammt und der Düsseldorfer kein Französisch spricht, schreibt er sich nun wie gesprochen, Flör!

Sein künstlerisches Talent zeigte sich bereits zu Grundschulzeiten mit stetigem Bemalen von Schulheften, Büchern und den -nachvollziehbar- sehr guten Ergebnissen im Kunstunterricht.

In der Jugend wandte er sich dann intensiv dem Graffiti und der Streetart zu und legte dort den Grundstein für seine spätere, ganz eigene Stilrichtung in der Pop-Art, der Stained Pop Art. Sehr deutlich zeigen sich in seinen professionellen Werken Elemente aus der Streetart. „Der größte Bewunderer von Graffiti-Werken ist die Polizei“, sagt man und so trat auch Flör das ein oder andere Mal mit dem Gesetz in Konflikt. Er wechselte bald daraufhin das Medium, hin zu Leinwänden und anderen, legalen Unterlagen, blieb aber seinem Stil treu: Intensive Farben und starke Kontraste, sowohl farblich, wie auch im Motiv, sind seit Anfang seiner professionellen Laufbahn wichtige Bildelemente. Die Mischung verschiedener Stilrichtungen schafft den für Flör-Werke so einmaligen Look: Knallige Farben, großformatige Werke, intensive, fast schon brachiale Motive. Sich überlagernde und teilweise miteinander agierende Comicfiguren, auch Doodles genannt, tauchen in allen seinen Werken auf und machen sie so zu einzigartigen Pop-Art-Kunstwerken mit klarem Wiedererkennungswert, Stained Pop Art eben.

Doodles finden sich nicht nur auf Leinwänden wieder, sondern breiten sich langsam überall aus: Auf Handtaschen, Schuhen, Stühlen, Vasen oder Modellautos – auf Kunstgegenständen, wie auf Dingen des täglichen Gebrauchs.

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